Erste Ergebnisse im Social-Media-Projekt

strategieLangsam aber sicher gibt es erste vorzeigbare Ergebnisse aus meinem Projekt „e-teaching.org im Kon­text sozialer Netzwerke“ (oder wenn man mag kurz: „EIKSN“), für das ich seit dem Frühjahr arbeite. Das Projekt, welches von den Ländern Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen finanziert wird, möchte das Social Media Marketing des Informationsportals e-teaching.org verbessern. Im Sommer standen zunächst soziale Netzwerkanalysen (SNA) und eine Sekundärdatenanalyse zum COER13 an und erst kürzlich haben wir eine Online-Umfrage unter den Abonnenten unseres Portals durchgeführt, um die mehr über die Nutzungsgewohnheiten in Bezug auf soziale Netzwerke zu erfahren. Die Ergebnisse werden momentan noch ausgewertet und fließen dann in eine Social Media Strategie ein, die wir bis Ende September zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen in der Portalredaktion verabschieden werden. Eckpunkte der Strategie stelle ich Anfang Herbst auch hier im Blog und an offizieller Stelle vor. Es sei soviel verraten, dass wir gerade vor allem Facebook und Xing unter die Lupe nehmen, um zu schauen, wie e-teaching.org dort zukünftig aktiv werden kann. Nächste Woche geht es jetzt allerdings erst einmal auf die GMW-Jahrestagung nach Zürich, wo ich mich darauf freue, endlich die Personen kennenzulernen, die ich tagtäglich auf Twitter „sehe“.

PS: Neulich habe ich außerdem eine Rezension zum Buch „Patient Hochschullehre – Vorschläge für eine zeitgemäße Lehre im 21. Jahrhundert“ von Jürgen Handke verfasst, die online abgerufen werden kann.

PPS: Hier noch ein paar unkommentierte Bilder (CC BY-SA 3.0 DE) aus der Twitter-SNA:

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Web 2.0 und Hochschule – Lehrkonzepte online

Es ist immer wieder ein Thema – wenn nicht sogar das größte Thema – der Mediendidaktik an der Universität Augsburg. Wie lassen sich partizipative Web 2.0-Formate wie Blogs, Facebook, Twitter, Podcasts usw. sinnvoll für die Lehre an der Hochschule nutzen? Die Dienste haben alle den Vorteil, dass sie Werkzeuge zur Kollaboration bereitstellen, kostenlos sind und bei vielen Studenten mehr oder weniger bekannt sind.

Im Sommersemester 2010 gab es unter der Leitung von Prof. Dr. Ulf Ehlers ein Seminar zur oben genannten Fragestellung. Dabei war es erklärtes Ziel, dass die Seminarteilnehmer verschiedene Lehrkonzepte und konkrete Szenarien erarbeiten. Diese sollen in einem nächsten Schritt öffentlich verfügbar gemacht werden. Davon erhofft man sich, dass interessierte Dozenten die Konzepte für ihre Lehre nutzen.

Unter www.medienzoo.wikispaces.com sind ab sofort vier Lehr-/Lernkonzepte online. Neben Konzeptionen zur Nutzung von Twitter, Podcasts und Facebook ist auch das Projekt „Multimediablog“ von Benjamin Linder und mir online. Dabei ging es kurz gesagt darum, Handyvideos zur Dokumentation von Erfahrungen zu nutzen und diese Inhalte dann auf einem Blog zu teilen und zu diskutieren. Alle Projekte und die kurzen Videoclips dazu sind auf jeden Fall einen Blick wert.

Wie geht’s weiter mit diesem Blog?

Ich denke jeder neue Blogger steht am Anfang seiner „Karriere“ vor der Frage, was er denn jetzt eigentlich in sein virtuelles Tagebuch schreiben will. Da gibt’s zum einen die Urlaubs-/Auslandssemester-Blogs in den alle Erfahrungen notiert werden, die in dieser besonders spannenden Zeit halt so anfallen. Zielgruppe ist dann meist die Familie, enge Freunde und Kommilitonen. Da ich aber im Moment keinen Urlaub habe (bald ;)) fällt diese Form für mich schonmal flach.

Außerdem stellt sich die Frage, wer denn meinen Blog besuchen würde, wenn ich nur mehr oder weniger spannende Banalitäten aus meinem Leben dokumentiere, abgesehen davon dass es viel Zeit kostet. Heute tauscht sich doch jeder zentral und knapp bei Facebook, Twitter oder Lokalisten aus, wozu sollte jemand noch meinen Blog lesen?

Da bleibt für diesen Blog nur eins: er muss mit meinem Beruf und Studium zusammenhängen. Nur so kann ich das nötige Zeitbudget überhaupt rechtfertigen. Okay, grob umrissen sieht das jetzt so aus: „Studium“ sind die Medien im weitesten Sinn, „Job“ ist die Medienpädagogik, Stichwort E-Learning, sowie die Community Lokalisten.de, also alles was mit Internet, Technologie und Vernetzung zu tun hat.

Ergibt sich eigentlich ein recht runder Fahrplan für die Zukunft, den ich schonmal in den Schlagworten im Header dieses Blogs abgebildet habe. Das passt dann auch in Hinblick auf eine mögliche Zielgruppe: alle aktiven Blogger die ich kenne bewegen sich im Umfeld Medien/neue Technologien/Medienpädagogik.

Itz Time to vernetz!