Web 2.0 und Hochschule – Lehrkonzepte online

Es ist immer wieder ein Thema – wenn nicht sogar das größte Thema – der Mediendidaktik an der Universität Augsburg. Wie lassen sich partizipative Web 2.0-Formate wie Blogs, Facebook, Twitter, Podcasts usw. sinnvoll für die Lehre an der Hochschule nutzen? Die Dienste haben alle den Vorteil, dass sie Werkzeuge zur Kollaboration bereitstellen, kostenlos sind und bei vielen Studenten mehr oder weniger bekannt sind.

Im Sommersemester 2010 gab es unter der Leitung von Prof. Dr. Ulf Ehlers ein Seminar zur oben genannten Fragestellung. Dabei war es erklärtes Ziel, dass die Seminarteilnehmer verschiedene Lehrkonzepte und konkrete Szenarien erarbeiten. Diese sollen in einem nächsten Schritt öffentlich verfügbar gemacht werden. Davon erhofft man sich, dass interessierte Dozenten die Konzepte für ihre Lehre nutzen.

Unter www.medienzoo.wikispaces.com sind ab sofort vier Lehr-/Lernkonzepte online. Neben Konzeptionen zur Nutzung von Twitter, Podcasts und Facebook ist auch das Projekt „Multimediablog“ von Benjamin Linder und mir online. Dabei ging es kurz gesagt darum, Handyvideos zur Dokumentation von Erfahrungen zu nutzen und diese Inhalte dann auf einem Blog zu teilen und zu diskutieren. Alle Projekte und die kurzen Videoclips dazu sind auf jeden Fall einen Blick wert.

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„Wii bitte?“ – Interfaces mit Zukunft

Die Spielekonsole Wii von Nintendo kommt gut an. Wenige Monate nach Produktstart hat sie die Konkurrenten XBox 360 und PS3 in den Verkaufszahlen überholt und ist derzeit in allem Läden ausverkauft. Dies liegt auch und vielleicht vor allem an der neuartigen Bedienung. Während die Konkurrenz noch mit Standard-Gamepads bedient wird, sorgt die Nintendo Wii mit 3-dimensionaler Bewegungserfassung für Furore.

Dass die Wii noch mehr zu bieten hat, als nur unterhaltsame Konsolenspiele, zeigte Bastler Johnny Chung Lee vor einigen Wochen. Auf seiner Internetseite und bei YouTube präsentierte er Videos, die zeigen, welche ungeahnten Möglichkeiten die neuen Controller der Wii haben. Die sogenannte „Wiimote“ lässt sich per Bluetooth mit einem PC verbinden und mit Hilfe der eingebauten Infrarotkamera lassen sich Bewegungen von Infrarot-Lichtpunkten aufzeichnen und am PC darstellen. Dadurch ist es beispielsweise möglich, mit einem Infrarotstift seinen Computerbildschirm in einen Touchscreen zu verwandeln. – zumindest bei Chung Lee. Ob das auch technische Laien können, haben wir diese Woche im Selbstversuch ausprobiert.

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