Leseempfehlung: Medienbildung – mehr als Whiteboards und Tablets

Untenstehend das „Reblogging“ eines lesenswerten Beitrags von Prof. Dr. Werner Sauter:

BlendedSolutions's Blog

Die Initiative D21 legte eine Studie „Medienbildung an deutschen Schulen“ vor[1]. Diese Befragungsergebnisse bringen erschreckende Denkblockaden zum Vorschein. So glauben über die Hälfte der Lehrer, dass neue Medien in der Schule zu folgenden Ergebnissen führen:

  • Informationsflut überfordert die Schüler
  • Nachlassende Einsicht der Schüler, dass sie selbst Wissen aufbauen müssen, weil alles auf Knopfdruck abrufbar ist
  • Lehrer haben einen schlechten Überblick, wieweit die Schüler dem Unterricht folgen
  • Schüler nutzen Computer nicht für den Unterrichtsstoff, sondern zum Spielen und Surfen

Was ist das für ein pädagogisches Verständnis? Ist es nicht gerade die Aufgabe der Schule, die Schüler zu befähigen, mit der wachsenden Informationsflut und mit den neuen Technologien sinnvoll umzugehen?Wie soll das geschehen, wenn neue Medien aus der Schule ausgeklammert werden? Warum werden die vielfältigen Möglichkeiten des selbstgesteuerten Wissensaufbaus mit neuen Medien nicht erkannt, obwohl die Schüler dies im Privatbereich bereits wie selbstverständlich praktizieren? Warum meinen Lehrer immer noch, dass…

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